Diagnose bei wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden Drucken

Frühere Diagnose bei wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden
Diagnostischer Pfad für die Zöliakie

Magen-Darm-Beschwerden gehören mit knapp 10 % zu den häufigsten Gründen für den Patientenbesuch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt in Österreich.

Das beigelegte Diagnoseschema bietet Ihnen einen Überblick über die serologische Zöliakie-Testung und stellt
den umfassenden Diagnoseprozess bei Zöliakie dar.

 

Sehen auch Sie in Ihrer Praxis regelmäßig Patienten mit wiederkehrenden Symptomen
wie Bauchschmerzen oder –krämpfen, Dyspepsie, verändertem Stuhlgang wie z.B. Diarrhoe, Flatulenz,
Übelkeit, Erbrechen, oftmals begleitet von Müdigkeit oder Abgeschlagenheit? Dies können auch Symptome im
Frühstadium von Zöliakie sein. Bei Erwachsenen liegen oft nur unspezifische gastrointestinale Symptome statt
des bekannten Vollbilds der Erkrankung im Kindesalter vor.

Studien belegen, dass etwa jeder 100ste von Zöliakie betroffen, aber nur jeder 8. diagnostiziert ist.
Die Zeit vom Symptombeginn bis zur Diagnose einer Zöliakie beträgt deshalb durchschnittlich 11 Jahre.

Eine frühzeitige und zuverlässige Diagnose erlaubt Ihnen ein schnelles und gezieltes Eingreifen in den
Krankheitsverlauf. Mit geeigneten therapeutischen und präventiven Maßnahmen können Sie die
Krankheitsprogression positiv beeinflussen und so die Lebensqualität ihres Patienten verbessern.
Lesen Sie in der beiliegenden Broschüre, welche Möglichkeiten sich bieten, mithilfe der angeführten Labortests
spezifisch und frühzeitig Zöliakie zu erkennen oder weitgehend auszuschließen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Unter der Telefonnr. 02742 238 38 stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Univ.-Prof. Dr. Mathias M. Müller